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Ein Leitfaden für Mütter, um ihrem Baby das Trinken aus einem Becher beizubringen

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Ein Leitfaden für Mütter, um ihrem Baby das Trinken aus einem Becher beizubringen

10.10.2025
Für frischgebackene Mütter ist der Übergang vom Fläschchen oder der Brust zum Becher ein wichtiger Meilenstein – kann aber auch überfordernd wirken. Die gute Nachricht: Mit dem richtigen Timing, den passenden Hilfsmitteln und etwas Geduld wird dieser Schritt zu einem entspannten und sogar vergnüglichen Erlebnis für Ihr Kind. Im Folgenden finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Tipps, wie Sie häufige Schwierigkeiten vermeiden.
Tipps zum Übergang vom Babybecher zum Trinkbecher
1. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Start.
Die meisten Babys sind im Alter von 6 bis 9 Monaten bereit, aus einem Becher zu trinken. Achten Sie auf diese Anzeichen, um zu wissen, dass Ihr Baby bereit ist:
Sie können (mit minimaler Unterstützung) stabil sitzen.
Sie zeigen Interesse an Ihrer Tasse (z. B. greifen sie danach, wenn Sie trinken).
Sie können kleine Gegenstände (wie einen Spielzeugbecher) mit ihren Händen halten.
Ein früher Beginn (jedoch nicht vor dem 6. Monat) hilft, eine spätere Flaschenabhängigkeit zu vermeiden – es besteht jedoch keine Eile, wenn Ihr Baby noch kein Interesse zeigt!
2. Wählen Sie den besten Becher für Ihr Baby aus.
Nicht alle Menstruationstassen sind gleich. Für Anfänger empfehlen wir:
Trinklernbecher mit weichem Ausguss: Der flexible Ausguss fühlt sich vertraut an (wie ein Flaschensauger), fördert aber die zum Trinken notwendigen Mundbewegungen.
Trinkbecher mit Strohhalm (mit Ventil): Diese helfen Babys, das Trinken aus normalen Bechern zu lernen (eine Fähigkeit, die sie später auch für normale Becher benötigen) und verhindern das Verschütten.
Offene Becher (klein, leicht): Sobald Ihr Baby das Trinken aus dem Becher beherrscht, fördern winzige offene Becher (z. B. 60–90 ml Fassungsvermögen) die Koordination – rechnen Sie anfangs einfach mit Kleckereien!
Profi-Tipp: Lassen Sie Ihr Baby einen Becher mit seiner Lieblingsfarbe oder seinem Lieblingsmotiv aussuchen (falls verfügbar). Die Wahlmöglichkeit gibt ihm das Gefühl, die Kontrolle zu haben.
Übungen zum Öffnen des Babybechers
3. Schritt-für-Schritt-Lehrmethode
Die Trainingseinheiten sollten kurz (5–10 Minuten) und spielerisch gestaltet sein – Druck bremst den Fortschritt nur.
Schritt 1: Den Becher als Spielzeug vorstellen
Lassen Sie Ihr Baby zunächst den leeren Becher halten und erkunden. Erlauben Sie ihm, auf dem Ausguss zu kauen oder vorsichtig dagegen zu klopfen (unter Aufsicht!) – das hilft ihm, sich mit dem neuen Gegenstand vertraut zu machen.
einfache Methoden zum Erlernen des Trinklernbechers
Schritt 2: Bieten Sie kleine Schlucke Wasser an.
Füllen Sie den Becher mit 30–60 ml Wasser in Zimmertemperatur (Muttermilch/Säuglingsnahrung sind auch möglich, aber Wasser ist zum Üben einfacher). Halten Sie den Becher für Ihr Baby und neigen Sie ihn leicht, sodass ein kleiner Schluck fließen kann. Führen Sie die Lippen Ihres Babys zum Trinkhalm/Trinkhalm und sagen Sie „Schlürf!“, um es zu ermutigen.
Schritt 3: Ermöglichen Sie ihnen, Unabhängigkeit zu erproben
Sobald Ihr Baby das „Nippen“ verstanden hat, lassen Sie es den Becher selbst halten. Sie können seine Hand dabei umfassen, um ihm zu helfen. Feiern Sie jeden kleinen Erfolg (klatschen, jubeln!) – positive Bestärkung ist sehr wichtig.
Wie bringe ich meinem Baby bei, aus dem Becher statt aus der Flasche zu trinken?
Schritt 4: Flaschenfütterung schrittweise ersetzen
Beginnen Sie mit einer täglichen Mahlzeit (z. B. Wasser mittags) im Becher. Sobald es Ihrem Baby besser geht, können Sie weitere Mahlzeiten ersetzen – mit 12 Monaten können die meisten Babys vollständig auf Becher umgestellt werden (gemäß den Empfehlungen des Kinderarztes).
4. Häufige Probleme beheben
Wenn das Baby den Becher verweigert: Versuchen Sie einen anderen Bechertyp (z. B. von einem Trinkaufsatz auf einen Strohhalm umsteigen) oder bieten Sie ihn an, wenn es etwas hungrig ist (nicht ausgehungert – sonst ist es zu frustriert).
Wenn viel daneben geht: Verwenden Sie Becher mit auslaufsicherem Ventil (für Anfänger) oder legen Sie ein Handtuch unter den Hochstuhl. Denken Sie daran: Kleckern gehört zum Lernen dazu!
Spielt das Baby nur mit dem Becher? Bieten Sie ihn ihm täglich an – Regelmäßigkeit hilft. Verliert es das Interesse, machen Sie eine Pause von ein bis zwei Tagen und versuchen Sie es dann erneut.
5. Wichtige Gebote und Verbote

DOS

Was man nicht tun sollte

Die Sitzungen sollen kurz und unterhaltsam sein.

Zwingen Sie Ihr Baby zum Trinken (das verursacht Stress).

Bieten Sie zuerst Wasser an (es ist weniger klebrig als Milch).

Den Becher als „Strafe“ dafür verwenden, dass man nicht aus einer Flasche trinkt.

Haben Sie Geduld – Fortschritte brauchen Wochen.

Lassen Sie Ihr Baby mit einem Becher herumlaufen (Erstickungsgefahr)

Die besten Trinkbecher für 6 Monate alte Babys
Wenn Sie Ihrem Baby beibringen, aus einem Becher zu trinken, geht es um Fortschritte, nicht um Perfektion. Jedes Baby lernt in seinem eigenen Tempo – manche brauchen zwei Wochen, andere zwei Monate. Mit den richtigen Hilfsmitteln und etwas Geduld werden Sie diesen Meilenstein schon bald gemeinsam feiern können!
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